kunstwegen-tour 4       ca. 47 km

Wälder, Felder und Libellen: Unterwegs zwischen Hardenberg, Mariënberg und Ommen

Wo früher Flugsand und Wanderdünen vorherrschten, bietet sich heute eine naturnahe Landschaft mit vielen Wäldern und markanten Hügeln. Viele der alten Dörfer wirken wie ein lebendiges Freilichtmuseum, und auf den Wiesen weiden neben einheimischen Haustieren auch Schottische Hochlandrinder. An der Vechte gibt es neben Eisvögeln, bunten Libellen und fast 300 Schmetterlingsarten auch die Heide-Nelke und den langblättrigen Ehrenpreis, die sonst in den Niederlanden kaum vorkommen.

ausgangspunkt: hardenberg, jan-van-arkelstraat

Von Hardenberg folgen Sie der kunstwegen-/Vechtetalroute an der Naturlandschaft »De Hui« vorbei und durch das malerische Angerdorf Rheeze nach Mariënberg mit Lawrence Weiners »Wegvloeien, met of zonder« am Bahnhofsgebäude. Von dort geht es weiter durch den ausgedehnten Wald bei Beerze nach Junne, einem idyllischen Dorf mit verstreut liegenden Bauernhöfen und altertümlichen Ziehbrunnen. Folgen Sie kunstwegen weiter bis zum Bahnhof Ommen, wo sich die Kunstwerke »Vier windsculpturen« von Alwie Oude Aarninkhof, »Taxonomy Applied no 2« von Joseph Kossuth und »Huis van reizen« von Rien Monshouwer befinden. Unterwegs lohnt sich ein Abstecher zu der Flugsandfläche »Sahara«. Zurück geht es auf dem selben Weg (kunstwegen-/Vechtetalroute) bis Junne. Dort von Ommen kommend links in Richtung Stegeren, ab hier der ANWB-Beerzeroute folgen durch Stegeren und auf dem Watersteg in den Wald »Benticksbosch«. Ca. 50 m vor der N 36, wo die Beerzeroute rechts abbiegt, fahren Sie geradeaus und überqueren die N 36. Der zweite Weg (bzw. der erste asphaltierte Radweg) links bringt Sie auf die ANWB-Oldemeijerroute, der Sie zurück nach Hardenberg folgen.