robert schad

»III-IV/86 für Nordhorn«, 1986
Vierkantbaustahl,
358 x 874 x 222 cm

Standort: Nordhorn, Stadtpark

robert schad

robert schad (*1953, Ravensburg)
Leichte Schwere – dieses Paradoxon charakterisiert das Werk von Robert Schad am treffendsten. Schads Material ist überwiegend massiver Vierkantstahl mit einem Durchmesser von 45 mm, einer Stärke, die der Künstler mit seinen Händen noch umfassen kann. Er ringt dem Metall ein Formenrepertoire ab, das scheinbar unendliche Bearbeitungsmöglichkeiten in sich birgt. Kreisformen, spitze und stumpfe Winkel, Horizontale, Vertikale, Diagonale bilden die Basisformen, aus denen Schad seine komplexen Stahlskulpturen fertigt. Seine Arbeiten waren u. a. in Yokohama (1986), Lyon (1988) und Tokio (1994) zu sehen, das Wilhelm-Lehmbruck-Museum Düsseldorf widmete ihm 1990, die Kunsthalle Mannheim 1993 und die Städtische Galerie Göppingen 1998 eine größere Einzelausstellung. Schad lebt in Freiburg.

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robert schad »III-IV/86 für Nordhorn«, 1986
robert schad