joseph kosuth

joseph kosuth

»Taxonomy Applied no 2«, 1992
Installation (Tapete), Maße der Wand

Standort: Ommen, Bahnhofswartesaal

joseph kosuth (*1949, Toledo/Ohio)
Kosuths Arbeit als experimenteller Künstler machte ihn zuerst zum Vorboten und schließlich zu einem der Hauptvertreter der Konzeptkunst (»conceptual art«). Schon mit Beginn seines Schaffens in den 60er Jahren versucht er die traditionelle Aura des Kunstwerks aufzuheben. Auf der Suche nach der reinen Kunst stellt er Form, Farbe und Materialien in den Hintergrund und bringt als Hauptelement das Konzept, die Idee hervor. Kosuth wurde zur documenta 5, 6, 7 und 9 (1972, 1977, 1982, 1992) eingeladen. In den letzten Jahren waren seine Arbeiten u. a. in der Münchner Villa Stuck (1999), in der Kunsthalle Basel (2000) oder im Museum für neue Kunst ZKM in Karlsruhe (2003) zu sehen. Eine größere Einzelausstellung richtete ihm u. a. 1999 die Schirn Kunsthalle in Frankfurt a. M. ein. Der Künstler lebt in New York und Rom.

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joseph kosuth »Taxonomy Applied no 2«, 1992
joseph kosuth