franka hörnschemeyer

franka hörnschemeyer

»Koordinaten«, 2011
Schalelemente, Akustik-Installation
Neun Raummodule auf einer Fläche von 24 x 16,5 m
Medien: Katrin Eißing, Technik: Frank Fietzek

Standort: Neugnadenfeld, im Waldstück zwischen dem alten Sportplatz und der Gedenkstätte am Kriegsgräberfriedhof

franka hörnschemeyer (*1958, Osnabrück)
Die Kunstpreisträgerin der Stadt Nordhorn aus dem Jahr 2006 beschäftigt sich immer wieder auf vielfältige Art und Weise mit dem Thema »Raum«. Dabei geht sie nicht nur den räumlichen Strukturen auf den Grund, sondern untersucht unter Berücksichtung von Zeitbezügen auch die Wahrnehmung derselben. Zu ihren bevorzugten Materialien gehören Baumaterialien, aus denen Räume überhaupt erst entstehen, die aber am Ende des Bauprozesses meist nicht mehr sichtbar sind, wie z.B. Gipsplatten und Schalelemente zur Konstruktion von Wänden. Die begehbare, labyrinthische Rauminstallation »BFD – bündig, fluchtend, dicht« am Paul-Löbe-Haus in Berlin ist wie auch die kunstwegen-Station »Koordinaten« ein prominentes Beispiel dafür. Neben ihren Kunstwerken im öffentlichen Raum präsentiert sich Franka Hörnschemeyer auch regelmäßig bei Gruppen- und Soloausstellungen, wie zuletzt etwa im MARTa Herford (2011) und im Wilhelm Hack Museum Ludwigshafen (2011).

schließen

franka hörnschemeyer »Koordinaten«, 2011
franka hörnschemeyer