mark dion

»The Hunter’s Cabin and the Biological Field Station«, 2000
Holz, Ziegel, verschiedene Materialien und Einrichtungsgegenstände, umgestürzter Baum
Jagdhütte ca. 400 x 450 x 250 cm,
Labor ca. 470 x 660 x 460 cm

Standort: Brünas Heide, bei Esche, an der Straße Zur Heide

mark dion (*1961, New Bedford/Mass.)
Als Kind verbrachte Dion viel Zeit mit Tierbeobachtungen und -präparationen. Trotz dieser geradezu obsessiven Beziehung zur Natur entschied er sich 1981 für ein Studium an der School of Visual Arts in New York, belegte aber ebenfalls Biologiekurse. Fast alle seine Arbeiten sind gleichnishafte Inszenierungen der Vorstellungen und Bilder, die sich die Menschen im Laufe der Zeit von der Natur gemacht haben. Jenseits einer strengen Unterscheidung zwischen Architektur, Mode, Kunst und Naturwissenschaft arbeitet er an einer »neuen visuellen Kultur«, deren Wurzeln bis auf die barocken Wunderkammern des 17. Jahrhunderts zurückweisen. Größere Projekte realisierte er u. a. für Ausstellungen in Münster (1997), Venedig (1997) und Köln (1999). 2003 stellte ihn der Kunstverein Hannover mit einer großen Einzelausstellung vor.

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mark dion »The Hunter’s Cabin and the Biological Field Station«, 2000
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mark dion »... the Biological Field Station«, 2000
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mark dion »The Hunter’s Cabin ...«, 2000
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